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HeuGeVe Schriften eines Monscheuers von Hermann Josef Cosler, Geschichte des Dorfes Roetgen


Artikelnummer6538


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Schriften eines Monscheuers von Hermann Josef Cosler

Handbuch zur Ergründung der Geschichte des Dorfes Roetgen

von A (Aachener Weg) bis Z (Zwickert) mit Plan des Dorfes Roetgen

Heimat- & Geschichtsverein Roetgen e.V.

gebundene Ausgabe

 

Hermann Josef Cosler, der Chronist, der auch manchmal seine Meinung äußerte, und dem wir das vorliegende Werk zu verdanken haben, war ein sehr aufmerksamer und interessierter Zeitgenosse im Roetgen des 19.Jh.; er sammelte alle für ihn verfügbaren Informationen über seinen Heimatort und die nähere Umgebung und schrieb sie auf. Dazu benötigte er nur Papier, Bleistift und seinen wachen Verstand. Er verfasste seine Bücher handschriftlich in seiner akkuraten Deutschen Kurrentschrift - die aber heutzutage kaum noch jemand lesen kann oder will. Er hinterließ uns zwei Kategorien von Schriften: einmal die etwas ungeordneten Werke seiner jungen Jahre und dann sein wesentlich strukturierteres Hauptwerk, "Die Schriften eines Monscheuers" in drei Bänden, mit dem er bis an sein frühes Lebensende beschäftigt war. Er schrieb seine meistens wohlformulierten Texte in 1000-seitige Hefte. Als sein "Lexikon" zu umfangreich für ein Heft wurde, führte das dazu, dass er ein weiteres Heft verwenden musste. Dies wurde dann der 3. Band seines Hauptwerkes, der bis zu seinem frühen Tod mit 32 Jahren nur fragmentarisch fertiggestellt wurde.

Die meisten Roetgener hatten ihren vergangenen Dorfchronisten längst vergessen. Nur gelegentlich wurden seine Handschriften in den Familien verliehen, kopiert und gelesen. Eine Handvoll engagierter Heimatfreunde hat am Ende des 20. Jh. angefangen, seine Werke in unsere moderne Schrift zu transkribieren. Heute halten sie auch deswegen ein ungekürztes Exemplar mit großen Teilen seines Hauptwerks in Händen.

Ende 2013 hat dann der Roetgener Gemeinderat, auf Initiative des HeuGeVe-Roetgen, eine Straße nach Cosler benannt. Sie liegt im Baugebiet Greppstraße III - ganz in der Nähe seines damaligen Wohnhauses, in der ehemaligen Steinbüchelstraße.

Rolf Wilden